Um einen einigermaßen fähigen 3D-Projektor zu bekommen, müssen die Nutzer meist tief die Tasche greifen. Acer will dies nun mit dem H5360BD ändern. Wie der Konzern mitteilte, erscheint der 3D-fähige Beamer am 31. März und soll moderate 800 Euro (UVP) kosten. Ob das Gerät tatsächlich etwas taugt, muss natürlich abgewartet werden. Die von Acer veröffentlichten Informationen lassen aber durchaus Hoffnung aufkommen, dass hier ein günstiger und guter 3D-Projektor auf den Markt kommt.
Eins vorweg: Der Acer H5360BD verfügt lediglich über eine Auflösung von 1280 mal 720 Pixeln, auch HD-Ready oder 720p genannt. Full-HD-Inhalte (1080p, 1920 mal 1080 Bildpunkte) können nur in komprimierter Form wiedergegeben werden. Das Bild kann dabei auf eine maximale Größe von 300 Zoll (762 Zentimeter) projiziert werden. Zur Darstellung von 3D-Bildern verwendet das Gerät die bewährte Shutter-Technik, die das Tragen von aktiven 3D-Brillen voraussetzt. Leider sind nur die Acer eigenen Brillen mit dem H5360BD kompatibel, Modelle anderer Hersteller werden nicht unterstützt.
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In wenigen Tagen ist es soweit. Die CES (Consumer Electronics Show) öffnet in Las Vegas ihre Pforten. Vom 6. Bis 9. Januar werden dort die Neuheiten im Bereich der Unterhaltungselektronik einem interessierten Publikum vorgestellt. Im Vorfeld hat der südkoreanische Konzern LG bereits angekündigt zwei neue 3D-TVs zu präsentieren: Den LW6500, der mit neuer Display-Technik daher kommt sowie den enorm groß geratenen LZ9700.
Der LG LW6500 verspricht, dank eines neuartigen FPR-Panels (Film-type Patterned Retarder), 3D-Unterhaltung ohne die aktiven Shutter-Brillen. Lediglich eine 16 Gramm leichte passive Brille wird für die 3D-Wahrnehmung benötigt. Laut Hersteller, optimiert das neue Display die jeweiligen Bilder für das rechte und linke Auge und erzeugt so ein 3D-Erlebnis, ohne dabei auf eine elektronische Shutter-Brille angewiesen zu sein. Eine spezielle Beschichtung, die „3D Light Boost“ getauft wurde, sorgt zusätzlich für maximale Helligkeit im 3D-Betrieb. Dieses neue Verfahren bezeichnet LG als „Cinema 3D“. Die Software des Fernsehers wird ebenfalls erweitert. LG integriert hier die sogenannte „Smart TV“-Funktion, mit der auf zusätzliche TV-Inhalte zugegriffen werden kann. Ferner ist es damit möglich, Apps (Zusatzprogramme) auf den Fernseher zu laden. Wie groß das Angebot an diesen Anwendungen sein wird, lässt LG aber offen.
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